Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst in der Dreiländerhalle, der von Pfarrer Alfred Kirsch und Pfarrer Klaus Hoheisel abgehalten wurde. Musikalisch wurde die Messe von den Singscharen Esslingen/Backnang mit der Kirchberger Singmesse gestaltet. Franz Payer als Conferencier freute sich über die Pracht des Fahneneinzugs und richtete einen besonderen Dank an Oberbürgermeister Jürgen Dupper und die Stadt Passau, die die Böhmerwäldler bei der Planung und Durchführung des Bundestreffens in vielfältiger Weise unterstützen. Als Festrednerin war Sozialministerin Emilia Müller geladen die in ihrem Vortrag an das tragische Schicksal der Heimatvertriebenen erinnerte. Sie sprach von schönen, würdigen Tagen, die das Bundestreffen den Böhmerwäldlern aber auch den Passauern beschert habe. Die Böhmerwäldler setzen sich stets für Toleranz, Solidarität, Dialog und Integration ein. Sie nahm damit Bezug auf die Worte unserer neuen Bundesvorsitzenden Birgit Kern: &dbquo;Wir wollen Mahner sein, dass Vertreibung Unrecht ist und dass es nicht darum geht mit Gewalt sein Recht einzufordern." Oberbürgermeister Jürgen Dupper blickte bereits in die Zukunft und freut sich auf das 30. Bundestreffen der Böhmerwäldler in 2019.