Eingestimmt mit einer adventlichen Weise durch Bettina Sproll, begrüßte Obmann Werner Marko mit dem Gedicht &dbquo;Vorweihnacht", von Sepp Skalitzky, bei der Weihnachtsfeier am 22. Dezember 2001 im Vereinsheim. Jedes Jahr, so der Vorsitzende, freuen wir uns auf das &dbquo;Christkindlspiel", das unsere Jugend nachher aufführt. Seit Jahren ist es meist ein fester Bestandteil unserer Weihnachtsfeiern. Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren, am Sonntag, den 23. 12. 1951, wurde es nach der Vertreibung zum erstenmal durch unsere Heimatgruppe in Aalen aufgeführt. Das war im damaligen Rössle (heute Bottich). Nun zum zweiten Geburtstag bei unserer Weihnachtsfeier: Vor 100 Jahren, am 30. Januar 1901, wurde Sepp Skalitzky in Rothenbaum im Böhmerwald geboren. Viele von uns kannten ihn noch persönlich. War er doch auch schon bei früheren Veranstaltungen in Aalen zu Gast. Vroni und Paul Sproll lasen aus den Werken des Dichters.
&dbquo;Noch nie zuvor in der Geschichte ist soviel über Krieg und Frieden gesprochen worden wie in unserer Zeit. Die Menschen fühlen sich bedroht und unsicher. Sie fürchten, daß eines Tages auch in ihrem Land ein Krieg ausbrechen könnte, begann Manfred Schuster seine Weihnachtsansprache. Diese Worte stammen nicht aus diesem Jahr, sondern aus einem Zeitungsinterview mit Michael Gorbatschow im Jahr 1989. Können wir noch auf &dbquo;Frieden auf Erden" glauben? Schauen wir ein wenig zurück in eine für uns heute vielleicht etwas friedvollere Zeit: &dbquo;Der Christbaum bei den Waldbauern". Die Kulturgeschichte des Tannen-, Christ- oder Weihnachtsbaumes, der vor etwa 180-200 Jahren, zunächst in Großstädten, dann in Dörfer und Weilern seinen Einzug hielt, wie es Peter Rosegger in seinem Buch &dbquo;Waldheimat" eindrucksvoll schildert.
Die Pause bis zum Christgeburtsspiel nutzte Ehrenmitglied Walter Pachner, um der Vorstandschaft, den Mitarbeitern, Helferinnen und Helfern für ihre Mitarbeit zu danken.
Im nun folgenden Christgeburtspiel verstandes es die Darsteller ihren Rollen das notwendige Einfühlungsvermögen zu geben. Es sangen und spielten: Engel: Sandra Marko, Maria und Josef: Carmen Marko und Claus Rothbart, drei Hirten: Dieter Thomas, Bettina Sproll und Andreas Kieweg, zwei Wirte: Lena Sommer und Jessica Höffler, Trabant: Anja Rothbart, und als Ansager: Iris Rothbart. Wir danken der Jugendgruppe, daß sie die Tradition des &dbquo;Weihnachtlichen Spieles" aufrecht erhält.