Obmann Werner Marko begrüßte bei der Jahreshauptversammlung am 25. März im Vereinsheim zahlreiche Mitglieder und wies auf die beiden Höhepunkte im vergangenen Jahr hin: zum einen das 50-jährige Bestehen unserer Heimatgruppe und zum anderen die Verleihung des Kulturpreises der Stadt Passau an den Frauenarbeitskreis im Deutschen Böhmerwaldbund.
Im April waren die Jubiläumstage der Mittelpunkt. Marko: Ich meine sagen zu können, an dieses Fest können wir uns in der Zukunft noch gerne zurückerinnern. Auch die Resonanz von anderen Gruppen, die bei diesem Jubiläum mit dabei waren, fiel positiv aus. Es war schön, dass unser Gemeinschaftssinn und Teamgeist auch nach außen gedrungen ist. Im Juli wurde anlässlich des 20. Bundestreffen in Passau, der Kulturpreis der Stadt Passau dem Böhmerwäldler Frauenarbeits- kreis verliehen. Die Aalener Heimatgruppe ist mit den Frauengruppen anderer Heimatgruppen stolz auf diese Auszeichnung. Eine Kopie der Urkunde hängt in unserer Sitzungsstube im Vereinsheim.
Das von Claudia Jakubetz vorgelesene Kurzprotokoll der letzten Hauptversammlung wurde ohne Einwände angenommen. Im Kassenbericht von Veronika Sproll zeigte sich eine geordnete Finanzpolitik. Dies bestätigten die Kassenprüfer Rudi Holzberger und Johann Wick. Die Berichte der jeweiligen Amtswalter, für der Wirtschaftsausschuß: Roland Jakubetz, Frauengruppe: Lore Marka, Sing- und Spielschar: Manfred Schuster, Jugendgruppe: Dieter Thomas, ließen in gestraffter Form die verschiedenen Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Die Entlastung aller Mandatsträger erfolgte einstimmig und mit Applaus und Dank für ihre geleistete Arbeit.
Mit dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden Augustin Riedl konnte Werner Marko eine Reihe von Mitgliedern auszeichnen. Das Ehrenzeichen in Gold erhielten Anni Koller als Gründerin (1978) und erste Leiterin der Frauengruppe; und Lore Marka, die seit 1988 die Geschicke der Frauengruppe leitet und lenkt; Wetti Jakubetz, die von 1984 bis 1988 die treibende Kraft war und bereits diese Auszeichnung besitzt, erhielt das Heimatbuch "d’Schmiedin" von Anna Kangler. Aloisia Gockner und Hilde Bretzger wurden als Stellvertreterinnen ebenfalls mit einem Buchpreis bedacht. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Maria Bubl, Marie Mathuni, Franz Pöschko, Karl Schmid, Anni Schuster und Elisabeth Thurnberger, für 25 Jahre: Franz Haberda jun., Marie Herzig, Diana Karolewski, Maria Mittermüller, Rosl und Franz Morbitzer, Franz Riha und Otto Steinecker; für 10 Jahre: Paula Barth, Aloisia Bezler, Bernhard Dambacher, Karolina Domani, Adolf Grill, Emma Grininger, Erika Holzer, Andreas Kieweg, Hilda Scherbaum, Andreas Sproll, Christa Tomaschko, Hilda Ulbert, Eugen Weinsteiger und Josef Widmann geehrt.
Da sich die bisherigen Amtsinhaber wieder zur Verfügung stellten, gingen die Wahlen, geleitet vom stellv. Bundesvorsitzenden Riedl, schnell von statten. Ergebnis: Vorsitzender: Werner Marko (Stellv.: Manfred Schuster, Walter Thurnberger); Kassiererin: Veronika Sproll (Rudolf Ernecker); Kassenprüfer: Rudi Holzberger, Johann Wick; Schriftführer: Claudia Jakubetz (Johanna Rothbart); Presse: Ernest Beckmann (Roland Jakubetz); Organisation: Herbert Nebenführ.