Höritz war ein Markt, liegt östlich von
Oberplan und hatte 1930 1156 Einwohner.
Die Gemeinde und Pfarrei liegt im Gerichtsbezirk
Krummau. Höritz war 1248 bereits Pfarrort, 1272
war Heinrich von Amselberg der Besitzer des Gutes
Höritz. 1281 Verkauf des Gutes an Zawisch von
Falkenstein und Witigo von Krummau. 1290 verkauft
Witigo das Gut an das Stift Hohenfurth, bis dahin war die im
Ort befindliche Amselburg bewohnt. 1307 bestand bereits die gotische Kirche zur Hl. Katharina. Es wird angenommen, dass sie auf dem Standort der ehemaligen Amselburg gebaut wurde. 1375 erhält der Ort das Marktrecht und damit die Stadtgerechtigkeit.