Heimatgruppe Aalen


im Deutschen Böhmerwaldbund e.V.


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Hohenfurth war eine Stadt, liegt südlich
von Rosenberg und hatte 1930
1885
Einwohner
. Die Pfarrei und Gemeinde liegt im
Kreis Kaplitz. Die Pfarrkiche zum hl. Apostel
Bartholomäus bestand schon vor der Gündung
des Stiftes. 1652 erhält Hohenfurth das Recht der
Brückenmaut. 1715 Erweiterung der Kirche, 1842 Einwölbung. Am 11.9.1872 brennen 14 Häuser nieder. Eingepfarrt waren folgende Orte: Bretterschlag, Gerbetschlag, Kaltenbrunn, Kienberg, Lachenwitz, Lahrenbecher, Martetschlag, Minichschlag, Poschlag, Raifmas, Ruckendorf, Schlagel am Rossberg, Ober und Unter Schlagel, Ober und Unter Schönhub, Sein, Waldau, Zieras und Woisetschla.
Hohenfurth

.

Quellen:Böhmerwald Lexikon

Hohenfurth

(heute: Vyšší Brod )
Aus Hohenfurth stammten fünf unserer (ehemaligen) Mitglieder.
hohenfurth010_kl
kloster_hohenfurth
Stift Hohenfurth um 1907
Bild: Kloster Vyssi Brod (Hohenfurth)
Koster Hohenfurt: Gründung durch Peter Wok von Rosenberg. Die ersten Mönche kamen aus dem Kloster Wilhering bei Linz. Abt Otto I. Am 1.6.1259 weihte Bischof Johann III. aus Prag den Grundstein der Kirche. Durch einen Feuerschaden Ende des 13. Jhd wurde die Fertigstellung des Baues verzögert. 1292 Weihe des Hochaltars. 1326 wurden zwei Altäre der Chorkapellen geweiht, 1385 Fertigstellung aller Gebäude.
stiftskirche_hohenfurth
Die Kirche ist dreischiffig, fünf Kapellen reihen sich an der Ostseite an das Querschiff. Peter Wok schenke dem Kloster das Patronat über die Kirchen von Hohenfurth, Rosenthal und Priethal, sowie den Markt Hohenfurth. Hohenfurth entwickelte sich zum einflussreichsten Kloster im südlichen Böhmen. Das Kloster hat einen gotischen Kreuzgang, den Kapitelsaal mit Rosette, sowie eine große Bibliothek und Gemäldegalerie.
bibliothek-hohenfurth
Die barocke Klosterbibliothek wurde vom Abt Quirin Mickl (1747-1767) gegründet. Sie umfasste ca. 70.000 Bände.
Im Kloster ist auch die Gruft der Rosenberger. Am 6.11.1611 starb mit Peter Wok der letzte Rosenberger. In den Hussiten- kriegen blieb das Kloster verschont. Darüber gibt es widersprüchliche Angaben. Aufzeichnungen besagen, dass das Kloster am 24.5.1422 überfallen worden ist. Im Jahre 1628 wurde Schutzherr Fürst Johann Ulrich von Eggenberg. 1719 folgte das Fürstenhaus Schwarzenberg.
Luftbild
Abmessungen der Stiftskirche Maria Himmelfahrt: Länge 52,2m, Beite des Langhauses 18,3m, Länge des Querschiffes 28,7m. Teile der Sakristei weisen romanischen Baustil auf, es können Reste der von Wok I. erbauen ersten Kiche sein.
Entstehung berühmter Bilder, welche in der Kunstgeschichte als Werke der "Meister von Hohenfurt" bekannt sind. Besonders berühmt wurde die "Madonna mit Kind".
Innerhalb der Ringmauern ist auch eine Landwirtschaft und Mühle untergebracht. Das Münzkabinett, die Schatzkammer mit byzantinischem Doppelkreuz, welches Zawitsch von Falkenstein dem Kloster schenkte.
1941 Aufhebung des Zisterzienser- klosters, 1945 Vertreibung der Mönche, Aufnahme fanden sie im Kloster Rein in der Steiermark. Im Mai 1950 2. Aufhebung des Klosters. Wiederinbetriebnahme ab 1990 als Kloster.