1576 gab Wilhelm von Rosenberg den Kalschingern das Braurecht und befreite sie 1581 von der Totenfälligkeit. Am 3.7.1620 überfielen aufrührerische Ungarn den Ort und plünderten die Häuser. Auch von den Schweden wurde der Ort geplündert. Mehrere Brände richteten große Schäden an, so in den Jahren 1516, 1607, 1620, 1741, 1782, 1808, 1877, 1890, 1895 und 1899. Beim Brand von 1808 wurde der Pfarrhof samt den Kirchenbüchern und 3/4 des Marktes venichtet.
Bereits 1792 gibt es eine 2-klassige Volksschule. Der um die Kirche herum befindliche Friedhof wurde1808 nach außerhalb des Ortes verlegt. 1913 Einleitung des elektrischen Lichtes. Das neue Schulgebäude wurde nach 1900 am oberen Ende des Marktes errichtet.
Einrichtungen und Vereine: Bezirksgericht, Steueramt, Notariat, Post und Telegrafenstation, Gendarmerieposten, Sparkasse, Schwimmanstalt, Armenhaus, Isolierspital, Feuerwehr, Gesangsverein, Ortsgruppen vom Bund der Deutschen und dem Deutschen Böhmerwaldbund u.a.m.
Zur Gemeinde gehören: Hödlwald und Rothenhof, die Einschichten Hintermühle, Kitzhof, Walstlschustermühle, Zaunmühle bei Hochwald, Schreiberhäusl bei Richterhof, Wagnerhäusl bei Mistlholz, Steinmetz am Affenberg, Hüttenhäusl bei Spiegelhütten, Göblingbauer, Rindenstampf und Wirtshäusl bei Hödelwald.