Stadln war eine Ortschaft, lag
südlich von Gutwasser auf 837m und
hatte 1930 1636 Einwohner. Die Gemeinde
gehörte zur Pfarrei Gutwasser, im Bezirk
Hartmanitz. Erste Erwähnung 1614. Der Ort
zählte zu den Künischen Freigerichten, diese
wurden mit Erlass vom 9.10.1854 aufgehoben.
1725 wurde eine Sebastianskapelle errichtet, als
Kirche wurde sie dann 1784 errichtet und 1790 geweiht.
An Vereinen gab es den Gesangsverein (1885), den
Deutschen Böhmerwaldbund (1886), Veteranenverein (1897), Freiw. Feuerwehr (1907/08).
Stadln war flächenmäßig die größte Gemeinde des mittleren Böhmerwaldes. Dazu zählten die Orte, Weiler und Einschichten: Alt-Hurkenthal, Hurkenthal, Neu-Hurkenthal, Althütten, Bergl, Ebene, Ebenwies, Einöde, Filzhäusel, Formberg, Frauenthal, Glaserwald, Großbabylon, Haid, Hinterhäuser, Hinterwaid, Höhal, Hohenstegen, Holzschlag, Hurka, Kleinbabylon, Mitterwaid, Scherlhof, Sonnberg, Vorderwaid, Waiderer Holzschlag, Weberhäusl, Wunderbach und Zusch.